Für jede Ortungsaufgabe die optimale Betriebsart
Das SR-20 ist ein Diagnosegerät, das elektromagnetische Felder ermittelt, die von unterirdischen Objekten ausgehen. Hierzu lässt sich der Detektor in drei verschiedenen Betriebsarten einsetzen:
1. passive Leitungsortung
Im Passivmodus sucht das SR-20 nach elektromagnetischem „Rauschen“ in unterirdischen Versorgungsleitungen. Elektromagnetische Signale können auf unterschiedlichem Wege in unterirdische Versorgungsleitungen gelangen.Beispielsweise strahlen elektrische Geräte diese Signale zu einem gewissen Grad auf die Stromleitungen ab, mit denen sie verbunden sind, oder unterirdische Versorgungsleitungen wirken als Antennen für Funkübertragungen mit hoher Leistung und niedriger Frequenz und strahlen diese Signale zurück.
Diese Strom- und Funkfrequenzen können bei entsprechender Feldstärke passiv aufgenommen werden und ermöglichen so die Ortung der entsprechenden Versorgungsleitung.
2. aktive Leitungsortung
In diesem Modus wird der zur Trassierung und Lagedetektion vorgesehenen Versorgungsleitung über einen Sender, zum Beispiel ST-510, Energie zugeführt und die Leitung dann mit der gewählten Frequenz aktiv geortet.
3. Sondenmodus
Zur Lokalisation des Signals einer Sonde in Leitungen, Kabeln oder Tunneln, die nicht leitend sind oder auf andere Weise nicht lokalisiert werden können.Zum Beispiel kann das Kamerasystem SeeSnake microReel zur Leitungsinspektion genutzt werden und der im Kamerakopf integrierte 512 Hz-Sender dabei mit dem SR-20 positionsgenau geortet werden.
Diese Kombination ist eine besonders effektive und genaue Methode zur Leckageortung!

