Tipp: Kombifeuchtemessung – mehr Sicherheit durch kombinierte Prüfung der Belegereife
Die CM-Messung ist eine anerkannte Prüfmethode zur Beurteilung der Belegereife von Estrichen. Wie bei allen Messmethoden kann es jedoch beim Einsatz von nur einem Verfahren stets zu Fehlinterpretationen kommen.
In jüngerer Zeit mussten sich Handwerker und Bauherren häufiger vor Gerichten mit dem Problem auseinandersetzen, dass im Einzelfall die CM-Messergebnisse zwar eine Belegereife signalisierten, der Estrich jedoch dennoch nicht belegereif war!
Gehen Sie daher auf Nummer Sicher und kombinieren die in Kontinentaleuropa bewährte Messung des Wassergehaltes der Böden (CM-Messung) mit der beispielsweise im nordischen Europa seit vielen Jahren als Standardverfahren etablierten Ausgleichsfeuchtemessung.
Bei der Kombifeuchtemessung wird an ein und derselben Materialprobe in zwei Messschritten zunächst die Ausgleichsfeuchte und abschließend der Wassergehalt der Materialprobe ermittelt.
Die Kombifeuchtemessung ermöglicht Anwendern von CM-Messgeräten eine größere Sicherheit bei der Beurteilung der Belegereife von Estrichen, ohne dass sich ein signifikanter Mehraufwand ergibt. Zudem kann für diese Zusatzmessung das vertraute CM-Messgerät genutzt werden.
Die Bestimmung beider Größen – Ausgleichsfeuchte und Wassergehalt der Materialprobe – erlaubt eine zuverlässigere Beurteilung der Belegereife, als jeweils nur eine der beiden Messmethoden. Da beide Messergebnisse von derselben Materialprobe ermittelt wurden, führt die Methode der Kombifeuchtemessung zu einer noch größeren Sicherheit beim Bodenleger!
Benötigte Ausrüstung Kombifeuchtemessung: Neben dem ohnehin vorhandenen CM-Gerät wird lediglich der CM-Hygro-Combi-Deckel und ein T200 Thermohygrometer, oder, bei vorhandenem T2000-Messgerät, ein TS 200 SDI-Klimasensor benötigt.






