Das Problem: Bestehende Anlagen - veränderte Anforderungen

Anlagen

Ein aufwändiger Umbau des Betriebes durch die nachträgliche Installation komplexer Trocknungsanlagen mit weit verzweigten Abluft- und Luftzufuhrschächten ist in den wenigsten Fällen ökonomisch sinnvoll durchführbar.

Auch die in vielen Fällen praktizierte Methode „Heizen und Lüften“ kann das Feuchteproblem nicht lösen. Dieses Prinzip nutzt den physikalischen Effekt aus, dass Raumluft bei erhöhter Temperatur mehr Feuchtigkeit aufnehmen kann. Bei diesem Verfahren muss extrem viel Energie für Beheizung und Ventilation aufgewendet werden, um die notwendigen Temperaturen und Luftwechsel herstellen zu können.

In Kühlräumen und anderen Niedrigtemperaturumgebungen lässt sich diese Methode ohnehin nicht anwenden - und eine Erhöhung der Luftaustauschraten allein hat in diesen Bereichen ohne entsprechende Lufttemperatursteigerung keinerlei Auswirkung auf die Verdunstungsbeschleunigung.

Ohne den Einsatz von Entfeuchtungsanlagen können Kühlbereiche nicht auf die gewünschten Feuchtigkeitswerte abgesenkt werden. Die verwendeten Kühlanlagen senken zwar die Temperatur der Arbeitsräume auf die erforderlichen Niedrigtemperaturen von 0 bis 12 °C, das Funktionsprinzip der Kühlsysteme hat jedoch keine relevante Auswirkung auf die Luftfeuchtigkeit, die mit Kühlanlagen allein nicht unter 70 bis 95% relative Luftfeuchtigkeit gesenkt werden kann.