Funktionsprinzip der TTR-Adsorptionstrockner
Dreiphasen-Wechselstrom-Geräte
(3 x 400 V) Grafik 2: Funktionsschema
Einphasen-Wechselstrom-Geräte
(230 V)
Bei den Geräten der TTR-Serie wird als Adsorptionsmaterial Silicagel verwendet.
Die chemische Stabilität von Silicagel garantiert, dass Wasserdampf oder klares Wasser keine Zerstörung des Rotors zur Folge haben. Leichte Verunreinigungen (z. B. Staub) führen lediglich zu einer verringerten Entfeuchtungsleistung.
Das hochaktive Silicagel ist wabenähnlich auf einem anorganischen Faservlies in Scheibenform aufgebracht, dem Trockenrad.
Aufgrund der porösen Struktur des Trockenrades steht eine außerordentlich große Fläche von ca. 2.000 m² je Kubikmeter Trockenradvolumen für die Anlagerung der Feuchtigkeit im Rotor zur Verfügung.
Durch entsprechende Dichtsysteme ist das Trockenrad aufgeteilt in einen Entfeuchtungssektor (1) und einen Regenerationssektor (2).
Die permanente Drehung des Rades bewirkt, dass das Sorptionsmittel gleichmäßig beide Sektoren durchläuft.
Rotationsbedingt erfolgen Adsorption und Regeneration fortlaufend, so dass die Luft kontinuierlich entfeuchtet wird. Eine Abnutzung des Sorptionskörpers findet dabei nicht statt.
Wenn die angesaugte, feuchte Prozessluft den Entfeuchtungssektor durchströmt, wird die Feuchtigkeit vom Sorptionsmitteln gebunden, so dass nun trockene Luft den Rotor verlässt.
Parallel hierzu durchflutet die Regenerationsluft zur Wärmerückgewinnung den sogenannten Spülsektor (3) und verlässt den Rotor als vorgewärmte Luft, die abschließend in der eingebauten Heizung auf die erforderliche Temperatur erwärmt wird, bevor sie beim Passieren des Regenerationssektors die im Sorptionskörper gebundene Feuchtigkeit aufnimmt und abtransportiert.
Je nach Bauart werden Prozess- und Regenerationsluft auf unterschiedlichem Wege kanalisiert:
Bei Geräten mit Dreiphasen-Wechselstrom erfolgt eine separate Ansaugung – beide Luftströme sind vom Lufteintritt bis zum Austritt voneinander getrennt (Grafik 1).
Bei den einphasigen TTR-Modellen wird die Luft zentral angesaugt und erst vor Eintritt in den Rotor als Prozess- und Regenerationsluftströme kanalisiert (Grafik 2).




